Bahnquerung Sythen


Fahrradfreundliche 2-Tunnel-Lösung für die Bahnquerung

Die Idee der 2-Tunnel-Lösung

Unsere 2-Tunnel-Lösung hätte viele Vorteile gehabt:


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Details

Detaillierte Informationen können im Dossier nachgelesen werden.


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2-Tunnel-Lösung

Das sah die ursprüngliche Lösung vor:
Nebeneinander angeordneter Autotunnel und Fahrrad-/Fußgängertunnel
Verlegung der K16 zwischen Mühle und Bahnquerung nach Südwesten (woie Plan 2003) und Bogen (hinter den Linden) Richtung Thiestraße
Bahnsteige im Südwesten bis über die Brücke mit Treppen und Aufzügen zum Fahrrad-/Fußgängertunnel
Park-&-Ride-Platz auf der Stockwieser Seite
Begrünte, verkehrsberuhigte Achse vom Heimathaus bis zum Schalweg
gestaltete Grünanlage zwischen Bahn und Bahnweg
zusätzliche Brücke auf der Stockwieser Seite für Veloroute Dülmen-Haltern
Außerdem:
Fahrrad-/Fußgängertunnel "Am Wehr" (ähnlich wie im Westuferpark), wenn auch dort der Bahnübergang geschlossen wird

Erläuterung

Ein wesentlicher Unterschied zwischen dem Plan 2003 und unserem Vorschlag ist, dass Rad- und Fußwege nicht die Kreisstraße begleiten, sondern eine eigene, verkehrsberuhigte Achse zwischen Dorf und Schloss geschaffen wird. Kreisstraße und Tunnel berühren sich lediglich an der Bahnquerung.

Auch die Tunneltiefe unterscheidet sich. Für die K16 schlagen wir eine Fahrbahntiefe von 6,5 m (4,5 m Durchfahrtshöhe wie an der Strandallee) vor und für den Rad-Fuß-Tunnel von 5 m (3 m Durchfahrtshöhe). Die Spannbreite bewegt sich mit 12 bis 15 m im gleichen Rahmen wie im Plan 2003. Die barrierefreie An- und Verbindung der Bahnsteige wird durch Treppen, Aufzüge, und Personenbrücken gewährleistet. Der Park-&-Ride-Platz ist auf der Südost-Seite zwischen Bahnsteig und K16 vorgesehen, um die Dorfmitte möglichst frei von Verkehrsflächen zu halten. Perspektivisch könnte auf dieser Seite auch eine kreuzungsfreie Veloroute Haltern-Dülmen entwickelt werden.

Besonders für den emissionsfreien Verkehr hätte der 2-Tunnel-Vorschlag enorme Vorteile, wie das Streckenbeispiel Birkenkamp-Schalweg zeigt. Statt 170 m bei der 2-Tunnel-Lösung beträgt der Hinweg beim Plan 2003 320 m (+ 90%) und beim Rückweg sogar 400 m (+130%). Hinzu kommen beim Rückweg 2 Querungen mit der K16 und zwei Haarnadelkurven. Die Unterordnung aller Belange (Natur, Dorfcharakter, emissionsfreier Verkehr) unter die Automobilität halten wir nicht für zeitgemäß.