Hohe Mark

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Die Hohe Mark ist ein Endmoränengebiet aus der Eiszeit und hat sich als großflächiges Waldgebiet bis heute erhalten. Als Naturpark erfüllt es Ansprüche des Naturschutzes und der Naherholung. Allerdings gibt es auch Konflikte zwischen diesen Ansprüchen und der Umsetzung vor allem im Bereich von Tourismus und motorisierten Durchgangs- und Zubringerverkehr. Wie sich Wirtschaftsentwicklung, touristische Erschließung und Naturschutz miteinander vereinbaren und fördern lassen, versucht zurzeit ein LEADER-Prozess zu ermitteln, zu dem sich 6 Kommunen zusammengeschlossen haben (www.vitalnrw-hohe-mark.de).


Unsere Vorschläge

Die Durchgangsstraßen durch die Hohe Mark sind stark befahren und Radverkehrseinrichtung fehlen fast vollständig. Dass sie ohne jegliche Radverkehrsanlagen als empfohlene Routen im Radverkehrsnetz NRW ausgewiesen sind, ist ein Skandal. Zwar gibt es zum Teil attraktive Querverbindungen (z.B. Napoleonsweg, Hohe Mark Weg), aber sie sind meist nur über die Hauptstraßen zu erreichen.

Lösung B: Radwegebau

Um die Hauptdurchgangsstraßen sicherer zu machen, müssten dringend Radverkehrsanlagen eingerichtet werden: mindestens Radstreifen, besser ein räumlich getrennter Rad- und Fußweg an der gesamten Granatstraße und der Rekener Straße ab dem Ketteler Hof.
Ein Radweg an der Granatstraße zwischen Holtwicker und Rekener Straße wäre recht leicht einzurichten, da auf der Westseite bereits eine Schneise besteht, die leicht befestigt werden könnte. Dieser Abschnitt wäre schon ein großer Schritt für den sicheren Radverkehr, da er die meisten Wege, die durch die Hohe Mark führen miteinander verbindet. Mit der Befestigung des Weges unter dem Waldbeereberg gäbe es schließlich eine leicht zu schaffende Alternative zur Rekener Straße.

Lösung B: die "Autofreie Hohe Mark"

Eine Sperrung der Hohen Mark für den Durchgangsverkehr wäre für den Naturschutz und den Erholungswert optimal und ein echtes Projekt der Verkehrswende.